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ALERTA!
Seit dem vergangenen Spieltag ist es öffentlich: Ein neues Netzwerk hat sich gebildet. Informationen in unserem Flugblatt oder der Homepage:
alerta-network.tk
...AND FOLD!
Unser Flugblatt zur geplanten Einführung des Millerntalers. Geht euch außerdem auf der Petitionsseite informieren. Wir boykottieren, bis das Spiel vorbei ist!
http://www.diverses/usp.millerntaler.pdf
Paparazzi töteten Lady Di
Da dieser Text nicht oft genug gelesen und weitergegeben werden kann,
nun auch auf unserer Homepage. Paparazzi töteten Lady Di, unsere
Erklärung, warum wir gegen das Gefilme in unserem Block sind.
http://www.ultra-stpauli.com/diverses/ladydi.pdf
Erklärung der Gruppe zur Nichtteilnahme an den
Mondiali Antirazzisti
Zitat:
Wir stellen
daher in diesem Jahr kein Team und werden bei
den mondiali nicht durch einen Stand vertreten sein.
Einzelpersonen der Gruppe steht es selbstverständlich frei am
Turnier teilzunehmen, jedoch repräsentieren sie in diesem
Moment nicht Ultrà Sankt Pauli.
Mehr in unserem Comunicato:
italiano: http://www.ultra-stpauli.com/diverses/comunicato-usp-mondiali-ita.pdf
deutsch: http://www.ultra-stpauli.com/diverses/comunicato-usp-mondiali-de.pdf
Angriff auf den Fanladen- gemeint sind wir alle! Stellungnahme
zum 17.11.2006
Am Freitag, 17. November, kam es zu einem in dieser Dimension nicht
vorher da gewesenen Angriff auf den von USP organisierten Marsch und
Besucher des Fanladens. Des Weiteren wurde die Unantastbarkeit der
Institution Fanladen massiv mit Füßen getreten. Um
eine genaue Übersicht zum Ablauf des Abends zu geben, wollen
wir nachfolgend das Ganze chronologisch auflisten um die Tragweite der
Vorfälle aufzuzeigen:
Um eine Eskalation mit den zahlreich anwesenden und schon vor dem Spiel
negativ aufgefallenen Gästefans sowie der Polizei zu
vermeiden, blieb Ultrà Sankt Pauli nach dem Spiel noch eine
dreiviertel Stunde länger am Stadion. Somit sollte
gewährleistet sein, dass die misslungene Taktik der Polizei
aus den letzten Wochen nicht erneut dazu führt, dass Heim- und
Gästefans auf der Budapester Straße aufeinander
treffen und es zu Eskalationen zwischen den verschiedenen Fangruppen
kommt. Als sich der Marsch mit großer zeitlicher
Verzögerung in Bewegung setzte, waren sämtliche
Erfurter schon auf dem Kiez oder in den S- und U-Bahnen bzw. in ihren
Bussen. Dies konnte aus verschiedensten Gesprächen der
Polizeibeamten untereinander entnommen werden.
Nichts desto trotz wurde die Budapester Straße von zwei
transportablen Flutlichtmasten erhellt, an beiden Seiten standen
Wasserwerfer und von Beginn an wurde die ca. 300 Personen
große Gruppe von einem zweireihigen, doppelseitigen Spalier
begleitet.
An der Kreuzung Detlef-Bremer- und Clemens-Schultz-Straße,
direkt vor der Kneipe "Café Miller", gab es eine
Streitigkeit zwischen herumstehenden Personen und einem Autofahrer,
welcher wild in die Menge fuhr, immer wieder vor- und
zurücksetzte und damit in Kauf nahm, Anwesende zu verletzen.
Einer der Herumstehenden soll dort die Seitenscheibe des Wagens
eingeschlagen haben - zu diesem Zeitpunkt befand sich die Spitze des
Marsches jedoch noch an der Einmündung Budapester Str./
Clemens-Schultz-Str., also etwa 50 Meter vom "Café Miller"
entfernt. An der betreffenden Kreuzung angekommen, entstand kurzzeitig
Verwirrung ob eines eventuellen Angriffes von Erfurtern, da die Polizei
den Marsch in zwei Teile spaltete und bereits hier die Teilnehmer
massiv bedrängte und schlug. Der deeskalierenden Einwirkung
eines Fanladenmitarbeiters und verschiedenen USPlern ist es zu
verdanken, dass der Marsch sich nicht provozieren ließ und
seinen gewohnten Weg durch die Annenstraße fortsetzten
konnte. Bereits hier konnten Gespräche zwischen verschiedenen
Polizeieinheiten mitgehört werden, welche auf absolute
Unkenntnis der Örtlichkeiten schließen
ließ. Offensichtlich wussten einige Polizisten weder wen sie
dort begleiteten, noch wo sie waren ("Ist das der Hans Albers Platz?"),
oder wohin die Reise gehen sollte.
Höhe Hein-Hoyer-/ Annenstraße reihte sich eine
weitere Polizeieinheit vor den Marsch ein und bewegte sich im
Laufschritt die Brigittenstraße hoch. Kurz vor dem Marschende
zählten die ersten Reihen lachend von zehn herunter und liefen
die letzten Meter am Paulinenplatz vorbei bis zum Parkplatz vor dem
Fanladen. Dieses "Ritual" wurde von USP schon häufiger
benützt, ohne dass es hierbei zu Zwischenfällen kam.
Am Freitag nahm eben jene Einheit dies zum Anlass von ihrem Standort
auf Höhe des Kinos B5 auf den Fanladeneingang zuzurennen und
unter Einsatz ihrer Schlagstöcke wahllos auf alle
einzuschlagen, die in ihrer Reichweite waren. Obwohl viele der
Betroffenen die Hände sichtbar über ihre
Köpfe hoben, wurde weiterhin auf die Leute
eingeprügelt. Nachrückende Personen aus dem Fanladen
wurden ebenfalls attackiert, sowohl durch Schlagstöcke als
auch durch Pfefferspray. Nach minutenlangen Auseinandersetzungen, wobei
es vereinzelt zu Flaschenwürfen aus dem Pulk kam, zog sich die
betreffende Einheit Richtung Gilbertstr. zurück. Dieser
Einsatz hatte zahlreiche Verletzungen zur Folge: Ein Sankt Paulianer
erlitt eine Schädelprellung, verlor für mehrere
Stunden seinen Gleichgewichtssinn und konnte auf einem Ohr nicht
hören. Unzählige Personen hatten mit den Folgen des
Pfeffersprays zu kämpfen, selbst ein Vater mit seinem
sechsjährigen Sohn auf dem Rücken ist geschlagen
worden.
In der nächsten dreiviertel Stunde sammelten sich nun
Polizeieinheiten in den umliegenden Straßen. Aufmerksame
Beobachter hatten das Gefühl, dass der Fanladen gekesselt
werden soll, da die Polizei Straßen absperrte. Das Ziel
sollte wohl eine Personenkontrolle in größerem Stil
sein.
Die Einheit der Polizei, welche den Schlagstockeinsatz zuvor begann,
wartete immer noch in der Bleicherstraße, also nur wenige
Meter vom Fanprojekt entfernt. Um ca. 23 Uhr, das Spiel und der Vorfall
waren schon fast 2 Stunden vorbei, wurde von der Polizei
tatsächlich der Fanladen gekesselt, und es gab die
Ankündigung den Fanladen zu betreten um eine Person wegen
Beamtenbeleidigung festzunehmen.
Hatte die Polizei an diesem Abend bereits mehrmals das Maß
absolut überschritten, drang sie nun auch noch in die
Räume eines sozialpädagogischen Projekts ein, welches
seine Unantastbarkeit zu bewahren hat, um bestmögliche Arbeit
leisten zu können. Circa 10-15 uniformierte Polizisten
betraten den Fanladen, nahmen dort von allen Anwesenden die Personalien
auf und fotografierten sie. Davon betroffen waren nicht nur diverse
Sankt Paulianer von außerhalb und Erfurter Fans, sondern auch
ein Mitarbeiter des Fanladens, sowie eine Person aus dem Vorstand von
Jugend und Sport e.V., dem Trägerverein des Fanladens. Zudem
trat die Polizeieinheit, die den Marsch attackiert hatte, erneut in
Erscheinung und betrat ihrerseits den Fanladen, um dort den Keller noch
einmal zu durchsuchen. Auch hier blieb die Suche, nach wem oder was
auch immer, erfolglos.
Während dieser absolute Skandal im Fanladen vonstatten ging,
spielte sich in den umliegenden Straßen ein weiterer ab.
Über den Zeitraum einer halben Stunde machten Polizeieinheiten
in Autos und zu Fuß dort Jagd auf einzelne Sankt Paulianer
auf dem Nachhauseweg. Hierbei wurde in mindestens einem Fall ein
Jugendlicher in ein Auto gezwungen und ihm dort mehrmals mit
Schlägen und Festnahme gedroht, sobald er sich bewege. Eine
Person wurde mit der Androhung von der Schusswaffe Gebrauch zu machen
zum Stehen bleiben aufgefordert, an anderen Stellen jagten Polizisten
Sankt Paulianer mit offener Autotür durch das Viertel.
Dieser Vorfall reiht sich in die jüngere Geschichte ein. So
wurden einem jungen Sankt Paulianer nach dem Osnabrück-Spiel
durch einen Polizeibeamten mit protektorenverstärktem
Handschuh das Jochbein und der Kiefer gebrochen, sowie 4 Zähne
ausgeschlagen.
Nicht nur das unverhältnismäßig
gewalttätige Auftreten der Polizei ist zu verurteilen,
insbesondere muss die Taktik der Einsatzleitung, die Taktik des Herrn
Polizeioberrat Matthias Tresp, hinterfragt werden. Eingesetzte Beamte
sind uninformiert über den Weg und das Ziel des Marsches,
dessen Teilnehmer werden durch ein martialisches Aufgebot an
Einsatzkräften und schwerem Gerät kriminalisiert.
Das 16 Jahre alte Fanprojekt- der Fanladen St. Pauli- wird in seiner
sozialpädagogischen Arbeit behindert, indem man die
Räumlichkeiten erstürmt und somit der gesamten
Fanszene einen geschützten Rückzugsraum nimmt.
Ebenfalls muss die Arbeit der zivilgekleideten Szenekundigen Beamten
hinterfragt werden. Ihre angebliche Szenekundigkeit hätten sie
deeskalierend einsetzen können und müssen, um zu
klären, dass der Fanladen kein Angriffsziel für die
ankommenden Sankt Paulianer darstellt, sondern das Ziel ihres Marsches
ist.
Auch nach dem Magdeburgspiel wird es wieder einen Marsch
gemeinsam mit den Stadionverbotlern vom Stadion zum Fanladen geben, wie
nach jedem Heimspiel seit Sommer 2004. Er startet kurz hinter dem
AFM-Container in Höhe des Telekomgebäudes.
Am Marsch zum Fanladen nehmen erfreulicherweise nicht mehr nur
USPlerInnen teil, sondern seit geraumer Zeit auch viele andere
Fangruppen und Einzelpersonen. Ein weiteres Ansteigen der
Teilnehmerzahl, insbesondere nach dem Magdeburgspiel, wünschen
und erhoffen wir uns nun von der Sankt Pauli Fanszene. Wir werden uns,
wie bereits die letzten 2 Heimspiele, deutlich später in
Bewegung setzten, um eine Konfrontation mit den Gästefans zu
vermeiden. Wir werden geschlossen auf der Straße gehen und
laut unsere Solidarität mit dem Fanladen kundtun um zu zeigen,
dass wir einen Angriff auf unser Fanprojekt nicht akzeptieren.
Lasst uns zeigen, dass nicht wir es sind, die beständig die
Eskalationsschraube anziehen. Der Marsch ist friedlich, Provokationen
seitens der Polizei werden keine Beachtung finden.
Beweisen wir, dass Sankt Pauli auf Repressionen und Polizeigewalt mit
einer viel stärkeren Waffe antwortet: mit braun-
weißem Zusammenhalt.
Freiheit für die Fans! Der Fanladen bleibt unantastbar! Gegen
Polizeigewalt und willkürliche Repression!
27. November 2006
Ultrà Sankt Pauli
Abteilung Fördernde Mitglieder
BallKult e.V.
Blödes Volk
FC42
Skinheads St. Pauli
Südzecken
Utrecht Pöbeln Saufen
Arschrock Jugend St. Pauli
FG Intergalactic
Blunties
West Brigade
Carpe Diem
www.stpauli-forum.de
Alte Knochen
FC Kopfschuss
St. Pauli 1. Alte Herren
Enfant Terribles
Braun weiße Mongos
PunkTown
Scenario Freak
Hotzenplotz Crew
Bolzinferno Sankt Pauli
Wilder Westen
www.kiezkicker.de
crazy pauli supporters
Millerntoristen
Breite Masse
Peter, Pauli & Mary
Frauenfanclub Problemzone
Frauenfanclub Milchschnitten
SURFITS **skapunkdeluxe ut Elmshorn**
Fanclub Ast(r)a Luego
Übersteiger Fanzine
Duo Wohltorf
FC Sankt Pauli Fanclub "RILBFHPA"
de Likedeelers
Fanclub Olympisches Feuer
SG Rotation Prenzlauer Berg Berlin
Roter Stern Altenburg
Fanclub Hafenklang
PARAMATICS
aylasattic.wordpress.com
Fanclub "G.A.S."
mkorsakov.de
Altes Lager Pauli
www.deichkicker.de
Freibeuter-NRW 2006
Fanclub Bunkerkurve Zeckenpack
Millerntor Piraten Havelland
Schleipiraten Kappeln
Pendler St.Pauli
Internetfanclub Netpirates
Sprecherrat der eingetragenen Fanclubs des FC St. Pauli
Chaoticker St. Pauli
www.stpauli.foros.de
Die Lächerlichen
Basis St. Pauli e.V.
Juventus Senile San Paolo - Fanclub der weisen Ultras
Vollmond Altona
Guido Schröter (Comiczeichner)
Arrogante Arschlöcher
Pro Fans Sankt Pauli
Barmbek Basch
Mettbhoiss
WKA Trullerbü
Fanzine Nachgetreten
Simulanten Sankt Pauli
Kranken-Franken
Ultras Neukoelln
Good ol'Boys Elmshorn
St.Pauly Syndikat
No tengo Idea
Chosen Few Hamburg
Fanclub "Wer hat die Fahne?"
Sachsen Leipzig C.S.C.
Sankt Pauli Redside
Filmstadtinferno 99 Ultras Babelsberg
Supporters Babelsberg
Internetfanclub St.Pauli
Fanclub Viva St. Pauli
Brigade Zero
St. Pauli Fan-Club Astra-Style Bochum
Strafraumpogo-Fanzine
Solltet auch Ihr die Stellungnahme unterstützen wollen,
schreibt uns einfach an!
USP-Seidenschals
Neben unseren neuen, auf dem Antira-Turnier erstmals verkauften braunen
Seidenschals (Aufschrift "Ultrà Sankt Pauli - You'll never
walk alone") kursieren deutschlandweit bei unterschiedlichen
Händlern nicht-autorisierte USP-Seidenschals.
Diese haben einen weißen Hintergrund und sind mit brauner
Schrift bedruckt.
Unser Aufruf an euch alle: Kauft diese Schals nicht und klärt
die Leute, die diese Schals kaufen wollen über den Hintergrund
auf. Fakt ist: es gibt im Moment definitiv keine weißen
Seidenschals von USP, wer euch eben solche anbietet, will euch
verarschen. Und in unserem Block wollen wir diese Schals schon mal
gar nicht sehen, das sollte klar sein!
Stellungnahme zu dem Angriff der Polizei auf den USP- Marsch
nach dem Düsseldorfspiel
Circa eine halbe Stunde nach Abpfiff der Regionalligapartie FC St.
Pauli gegen Fortuna Düsseldorf am 18.02.06 sammelten sich die
Mitglieder von Ultrà Sankt Pauli und Personen aus dem Umfeld
wie nach jedem Spiel am AFM- Container um gemeinsam vom Stadion zum
Fanladen zu gehen. Bereits vor dem Losgehen erreichte uns die
Nachricht, dass an der kommenden Kreuzung zur Budapester
Straße Beamte der BFE (Beweissicherungs- und
Festnahmeeinheit) und weitere uniformierte Einheiten unter anderem mit
Hunden auf uns warten würden. Da es keinen ersichtlichen Grund
gab und das Verhältnis mit Düsseldorf-Fans nicht
negativ ist, wurde in diversen Gesprächen abgestimmt,
besonders deeskalierend vorzugehen und zu erwartende Provokationen
seitens der Polizei zu ignorieren.
Absolut ohne ersichtlichen Grund griff die Polizei trotzdem schon nach
wenigen Metern den Marsch der Gruppe an, nahm eine Person in Gewahrsam
und verletzte viele Fans durch Knüppelschläge.
Ultrà Sankt Pauli bewegte sich von diesem Zeitpunkt an
ausnahmslos rückwärts in Richtung AFM-Container,
wurde jedoch immer wieder von der BFE massiv angegriffen und zum Teil
verletzt, mit dem offensichtlichen Ziel, eine Gegenreaktion zu
provozieren. Die Gruppe lief daraufhin geschlossen zurück zum
AFM- Container, um einen räumlichen Abstand zur
prügelwütigen Polizei zu schaffen und von dort nach
einiger Zeit erneut zu starten. Durch Verletzungen dezimiert, konnte
die Gruppe ihren Marsch zum Fanladen durchführen und erst dort
anfangen die Dimension des Angriffes zu begreifen. Auslöser
des Angriffs und Grund für die Festnahme soll ein
Hitlergruß gewesen sein, die Polizei beließ es bei
einer Verwarnung. Wohl wissend, dass es sich um einen geplanten Angriff
der Polizei handelte, sind wir doch überrascht, welche
Dreistigkeit bei der Legitimation von Polizeigewalt eingesetzt wird. In
diesem Fall wird ein Hitlergruß von USPlern erfunden,
dummdreist im Hinblick auf das antifaschistische Engagement und die
politische Positionierung unserer Gruppe. Die Einsatzleitung macht sich
nicht einmal die Mühe, sich glaubwürdigere
Vorwürfe zu konstruieren. Jede dummdreiste Lüge
scheint geeignet und wurde sogar gegenüber Mitarbeitern des
Fanladens geäußert, die in der Situation immer
wieder versuchten, die Beamten zu beruhigen und die Situation zu
entschärfen. Wir wehren uns hiermit entschieden gegen Angriffe
auf den Marsch und kündigen an, diesen nicht mehr
durchzuführen, sofern wir weiterhin mit Polizeigewalt rechnen
müssen, sondern einzeln den Weg zum Fanladen oder zu unseren
Kneipen im Viertel anzutreten. Die Idee des Marsches ist es, ein
gemeinsames Erlebnis nach den Spielen unseres FC St.Pauli zu schaffen,
in dessen Rahmen unseren Stadionverbotlern wenigstens ein paar Minuten
mit Gesängen und Freunden geboten werden.
Wir wehren uns auch entschieden gegen die Taktik der szenekundigen
Beamten, sich als fanfreundlicher Teil der Polizei auszugeben, welcher
zwischen Uniformierten und Ultras vermittelt. Die SKBs sind Teil des
Angriffes gewesen und generell eine der größten
Wurzeln der Repression gegen Fans. Daher ist ihre Selbstdarstellung
durchschaubar und verachtenswert.
Ultrà Sankt Pauli fordert alle SympathisantInnen auf, den
Marsch jedes Spiel zu dem zu machen, wofür er gedacht ist: Ein
gemeinsames Erlebnis von Freunden mit Gesang und Fahnen, einem direkten
Ziel- unserem Fanladen- aber ohne Polizeipräsenz,
Polizeiprovokation und insbesondere ohne Polizeiübergriffe.
Gegen Polizeigewalt und Repressionen!
Verbannte - immer mit uns!
Ultrà Sankt Pauli im Februar 2006
Stellungnahme von Ultrà Sankt Pauli zum "Aufruf
gegen Gewalt" des Fanladens
Nach dem Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena und den damit
verbundenen Szenen im Stadionumfeld veröffentlichte der
Fanladen St. Pauli mit zeitlichem Abstand einen „Aufruf gegen
Gewalt“. In diesem enthalten sind diverse Unwahrheiten
über das Verhalten von Sankt Paulianern, verbunden mit
Pauschalisierungen.
Nicht nur auf Grund von „Kleidung und
Aussehen“ einiger Jena Fans ist es am 01.10.05 zu
Konfrontationen gekommen, sondern wegen eines nicht geringen Teils der
CZJ- Anhängerschaft, welcher als gewaltsuchend und rechtsoffen
bis rechtsradikal bezeichnet werden kann und sich auch so darstellte.
Bereits direkt nach Abpfiff marschierte auf der
Budapesterstraße ein Wanderkessel unter
„Zick-zack-Zigeunerpack“–Rufen und suchte
die Eskalation mit den Heimfans. Nach Provokationen vor dem Spiel im
Bereich des AFM-Containers war spätestens jetzt die
Mär von durchgehend friedlich feiernden Jena-Fans
zerstört. Es lässt sich aus der Reaktion der Sankt
Pauli Fanszene daher auch in keiner Weise eine irgendwie geartete
generelle Ablehnung von Ostfans konstruieren, stattdessen ist es
vielmehr eine Ablehnung gegen rechtes Gedankengut, welches bei
Anhängern von Ostvereinen oftmals stärker vertreten
ist. Die guten Kontakte und Freundschaften nach Babelsberg, Leipzig
oder auch Jena führen den Vorwurf des latenten Rassismus ad
absurdum. Nur zur Verdeutlichung sei erwähnt, dass es schon
vorher Kontakte nach Jena gab und sich nach dem Spiel St. Pauli- und
Jena-Ultras zum netten und interessierten Gespräch trafen.
Normale Jena-Fans wurden in die Auseinandersetzungen nicht
hineingezogen.
Das Thema Ostfeindlichkeit darf und soll jedoch zu jedem
Zeitpunkt diskutiert werden und selbstverständlich gilt es
auch da, eventuell vorherrschende Abneigungen abzubauen.
In der aktuellen Debatte spielt das aber unserer Meinung nach keine
Rolle.
Wir wehren uns auch gegen den Versuch des Aufrufes, die
Bekleidungsmarke „Thor Steinar“ zu relativieren.
Sie wird von Brandenburger Nazis mit einer eindeutigen
Naziästhetik und
-symbolik für Nazis produziert und vertrieben. Die Gewinne
fließen somit direkt in die Neonazi-Szene zurück und
das Tragen der Marke kann als direkte Unterstützung angesehen
werden. Auf Grund des Presserummels um das Logoverbot sollte den
Trägern dieser Kleidung ein ausreichendes Problembewusstsein
zugesichert sein. „Thor Steinar“ wird heute aus
politischer Motivation und/oder als Provokation getragen. Selbst wenn
man davon ausgeht, dass es in Ostdeutschland leichter ist, diese
Kleidungsstücke zu erwerben, und somit die theoretische
Möglichkeit besteht, dass Menschen in Ausnahmefällen
wirklich nicht wissen, was sie da tragen, so ist dennoch die Annahme,
dass Fans, die regelmäßig zum Fußball
gehen und mit Nazisprüchen am Millerntor provozieren, nur
unbewusst „Thor Steinar“-Kleidung tragen, nicht
nachvollziehbar.
Die Gründe für den Aufruf liegen noch im
Dunklen. Offensichtlich hat der Verein erneut versucht, in
Kollaboration mit der Polizei eine Spaltung der Fanszene voranzutreiben
und den Fanladen zu diskreditieren. Erneut ist dies nicht gelungen. Und
erneut tätigen Präsidiumsmitglieder im gleichen
Zeitraum eindeutige Aussagen, Sankt Pauli löse die Probleme
mit Rechtsradikalismus selber - durch seine Fans. Erneut wird der
schwarze Peter in solchen Dingen dem Fanladen zugeschoben, damit sich
der Verein nicht positionieren muss – letztlich auch
positionieren zu seiner oft heuchlerischen Art, mit dem Themenkomplex
Antifaschismus und Rebellentum umzugehen. Vermarktet und zur
Profilierung eines verkaufsfördernden Image wird das alles
gern benutzt, Fahnen mit zerschlagenen Hakenkreuzen, Che Guevara, zig
andere Sachen. Und nicht zuletzt natürlich das
ständige Kokettieren mit diesen Werten und Handlungen, ohne
die der Verein lange nicht das wäre, was er heute noch immer
ist. Wir sind jedoch nicht bereit, uns diesbezüglich in der
Wahl der Mittel spalten zu lassen.
Es bleibt also alles beim Alten: Der Verein arbeitet mit dem
Image der Fans und arbeitet zeitgleich Hand in Hand mit der Polizei wie
kein vorangegangenes Präsidium, mit dem Ziel Sankt Pauli Fans
in verschiedene Lager zu spalten.
Und auch das bleibt wie es ist: Es wird misslingen!
Ultrà Sankt Pauli im November 2005
es ist euch sicher nicht verborgen geblieben, dass wir die
News auf dieser Seite mittlerweile nichtmehr pflegen. Wir
möchten euch ans Herz legen, euch in der Gazzetta d'igital,
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über dieses Medium bequem und direkt in eure Inbox verschicken.
Wir hoffen euch hierdurch direkter anzusprechen, euch tiefer in unsere
Aktivitäten einzuführen und schneller auf etwagige
Probleme reagieren zu können und euch auch kurzfristig zu
informieren.
Eintragen könnt ihr euch zunächst auf DIESER
Seite, sie öffnet sich nach klicken in einem neuem Fenster.
Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben, so verweisen wir euch hier
auf die Kontaktmöglichkeiten.
Ansonsten viel Spass auf der Seite,
FORZA SANKT PAULI
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